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Stadtgeschichte Rostock

  • Franz Hogenberg, Georg Braun, Rostochium urbs Vandalica anseatica et megapolitana, 1597

  • F.H.Dethleff, Das Rathaus zu Rostock, 1846

  • J.C.Leopold, Rostock vom Gehlsdorfer Ufer, um 1730

  • Hollar, Rostochium urbs megapolitana anseatica et merkatura et universitate celebris, 17. Jahrhundert

  • Rostocker Stadthafen, 18. Jahrhundert

  • Merian, Rostochium, 1641

1160

Zerstörung der slawischen Fürstenburg Rostock durch die Dänen

1218

Stadtrechtsbestätigung durch Heinrich Borwin I.

1252

Kauf der Rostocker Heide, Heinrich Borwin III. bestätigt erneut das Stadtrecht von 1218

1259

Lübeck, Wismar und Rostock verbünden sich gegen See- und Landräuber

1265

Zusammenschluss der Teilstädte 

1270

Das Kloster zum Heiligen Kreuz wurde im Jahre 1270 durch Königin Margarete mit Zustimmung ihres Vetters Waldemar von Rostock als Sühne gestiftet, wie eine um 1300 entstandene Legende berichtet. Das Rostocker Kloster ist nach der Gründungsreliquie, Splitter vom Kreuz Jesu Christi, benannt, die Margarete von der Pilgerfahrt aus Rom nach Rostock gebracht haben soll. Die verwitwete Königin lebte wahrscheinlich die letzten Jahre ihres Lebens im 1276 von Papst Innozenz V. bestätigten Kloster. Nach ihrem Tod 1282 wurde sie im Kloster Doberan beigesetzt, was gegen ihre Rolle als alleinige Stifterin spricht. Wahrscheinlicher ist, dass Rostocker Bürger als Stifter größeren Einfluss nahmen als bisher vermutet.

1283

Rostocker Landfriedensbündnis 

1323

Kauf des fürstlichen Dorfes Warnemünde

1325

Erwerb der alleinigen Münzhoheit

1358

Erwerb der vollen Gerichtsbarkeit 

1408/16 und 1427/39

Innerstädtische Unruhen, Bildung von Sechzigerausschüssen 

1419

Gründung der Universität

1487-1491

Rostocker Domfehde

1531

Durchsetzung der Reformation in Rostock 

1565

Niederlage gegen Herzog Johann Albrecht I. zu Mecklenburg

1573

Erbvertrag von Rostock, Anerkennung der landesherrlichen

Oberhoheit über die Stadt

1583

Wahl des Hundertmännerkollegiums als Bürgervertretung

1669

Letzter Hansetag, Rostock nimmt als eine der letzten Städte teil.

1677

Stadtbrand, 700 Häuser und Buden werden vernichtet 

1757

Das Rostocker Stadtrecht wird schriftlich fixiert.

1798

In Rostock wird der Patriotische Verein gegründet.

1817

Erste Badegäste in Warnemünde

1835

Gründung des Rostocker Gewerbevereins

1836

Gründung des Verschönerungsvereins

1841

Gründung des Rostocker Kunstvereins

1848

Bildung der Rostocker Bürgergarde

1850

Bahnanschluss mit der Linie Rostock-Bützow-Kleinen

1850

Gründung der Werft von Tischbein und Zeltz

1851

Bau des ersten seegehenden eisernen Schraubendampfers

1869

Eine neue Gewerbeordnung tritt in Kraft

1886

Lloydbahnhof (heute Hauptbahnhof) eröffnet

1890

Gründung der Aktiengesellschaft "Neptun" (Neptunwerft)

1903

Kunst- und Altertumsmuseum in der Friedrich-Franz-Straße 1 (heute August-Bebel-Straße) eröffnet

1908

Heiligengeistkirche in der Kröpeliner-Tor-Vorstadt geweiht

1910

Tiergarten eröffnet

1928

Kurhaus in Warnemünde seiner Bestimmung übergeben

1933

Bücherverbrennung auf dem Vögenteichplatz

1934

Einweihung des neuen Heinkel-Stammwerkes in Marienehe

1938

"Reichskristallnacht". Die Synagoge in der Augustenstraße brennt

1942

schwere Luftangriffe mit großen Zerstörungen

1945

Einheiten der Roten Armee besetzen die Stadt

1949

Baubeginn für die ersten nach dem Krieg errichteten Wohnhäuser im Komponistenviertel

1950

Ausbau der Warnowwerft zur größten Werft der DDR

1952

Gründung der staatlichen Deutschen Seereederei Rostock

Grundsteinlegung für die Lange Straße

1953

Grundsteinlegung für das Wohngebiet in Reutershagen

1960

Inbetriebnahme des Überseehafens 

1962

Erster Spatenstich in Lütten Klein

1989

Erste Demonstration auf den Straßen der Stadt

Runder Tisch nimmt seine Arbeit auf

1990

Demokratische Kommunalwahl

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