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Rückblick

  • Objektbeschriftung aus der Ausstellung des Rostocker Altertumsvereins, 1933

  • Elisabeth Schmidt, Im Rostocker Altertumsmuseum, 1906

  • Kunst- und Altertumsmuseum, sog. Kirchenzimmer, um 1910

Ausstellungsarchiv 1841 bis 2016

Beginnend in der Gegenwart führt das Verzeichnis (PDF) über 700 Ausstellungen der vergangenen 170 Jahre des Kulturhistorischen Museums und seiner Vorgänger (Städtisches Museum, Kunst- und Altertumsmuseum, Verein für Rostocks Altertümer, Rostocker Kunstverein) auf.

Wussten Sie eigentlich... ... dass die Rostocker Herings- und Biertonne das einzige Einheitsmaß in der mittelalterlichen Hanse war?

Das Netz des neuen Glaubens.

Rostock, Mecklenburg und die Reformation im Ostseeraum

7. Juli 2017 – 5. November 2017

Aus Anlass der Feiern zum 500. Jubiläum der Reformation präsentiert das Kulturhistorische Museum Rostock eine Ausstellung zur Geschichte der Reformation. Sie thematisiert nicht nur die Ereignisse der Reformation in Rostock und Mecklenburg, sondern auch die damit verbundenen kulturellen und religiösen Austauschprozesse. Eine Rolle spielen das kirchliche und religiöse Leben und der Glauben vor der Reformation, die Entwicklungen, die zu den Umbrüchen und Veränderungen führten und die Entwicklung der Landeskirche in Mecklenburg seit der Mitte des 16. Jahrhunderts. Somit entsteht ein Gesamtblick auf die vielfältigen religiösen, kulturellen und gesellschaftlichen Prozesse im 16. und 17. Jahrhundert, die unter dem Begriff der Reformation und ihrer Folgen zusammengefasst werden können.

Rostock war nicht nur das geistige Zentrum der Reformation in Mecklenburg, sondern wurde schon in den 1520er Jahren zu einem außerordentlichen Multiplikator reformatorischen Gedankengutes. Dies ist einem der ersten evangelischen Prediger in Rostock zu verdanken – Joachim Slüter. Er gab bereits 1525 ein evangelisches Gesangbuch und 1526 ein Gebetbüchlein heraus, die, beide in niederdeutscher Sprache abgefasst, die ältesten Zeugnisse ihrer Art überhaupt sind. Vor allem das Gesangbuch wurde zu einem Bestseller und weit über die Grenzen Mecklenburgs verbreitet. Kirchenlieder aus Rostock prägten den evangelischen Gemeindegesang in Schweden und Dänemark, aber auch in England und Lettland und in vielen Territorien des Reiches. Hier wirkten seit der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts Persönlichkeiten wie David Chyträus und Johann Quistorp d. Ä. oder Johann Friedrich König, Heinrich Müller oder Theophil Großgebuer, die das Luthertum auch über die Reichsgrenzen prägten und Rostocker Einflüsse über die Ostsee nach Skandinavien ausstrahlen ließen.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.


CHRISTIAN ROHLFS (1849–1938). Fall der Fälle.

Birken am Gartenzaun, 1902
Die Heiligen Drei Könige, um 1924

Ausstellung vom 9. Juni – 24. September 2017

Ausstellungsserie
Rostocks Klassische Moderne: „Entartete Kunst“ aus dem Nachlass des Kunsthändlers Bernhard A. Böhmer.

 

Farbenprächtige Gemälde und Grafiken des facettenreichen Künstlers Christian Rohlfs eröffnen eine außergewöhnliche Ausstellungsserie mit hochkarätigen Meisterwerken von Lyonel Feininger, Oskar Schlemmer, Rudolf Belling, Max Pechstein, Erich Heckel, Ernst Barlach und anderen deutschen Künstlern. Die einzelnen Ausstellungen widmen sich den Schicksalen einzelner Künstler oder Künstlergruppen und dem dubiosen Weg ihrer  verfemten Kunst nach Rostock.

Um 1900 brachen avantgardistische Künstler in ganz Europa mit der traditionellen Kunst und schufen die Klassische Moderne – Christian Rohlfs war einer von diesen „eigenartigen“ Individualisten.

Seine Art, die Kunst in der Natur zu sehen, ist eigenartig, seine Weise, sie „herauszureißen“, immer selbständig. Bilder der verschiedensten Epochen seines Schaffens finden im Naturgefühl ihr einigendes Band.
Der Kunstmäzen Karl Ernst Osthaus über Christian Rohlfs, 1905.

Mit dem Fall eines schleswig-holsteinischen Naturburschen vom Apfelbaum begann der märchenhaft anmutende Aufstieg zum Mitglied der Preußischen Akademie der Künste.

Mit dem traditionellen Repertoire von Formen und Farben erntete er erste Lorbeeren. Auf denen ruhte er sich nicht aus. Nie enden wollende Experimente prägten seine stilistische Entwicklung über Impressionismus zum Expressionismus. Die Zeit war aus den Fugen und er verdichtete sein Inneres zu symbolischen Zeichen. Die ungebändigte Naturverbundenheit bricht in seinem Spätwerk wieder hervor: Rohlfs‘ ganz eigener lyrischer Expressionismus betört mit farbintensiven Blumenbildern.

 

Vorstadt der Bürger

Zwischen Steintor und Bahnhof in Rostock
Kaiser-Wilhelm-Straße, vor 1918

10. März 2017 – 11. Juni 2017

Mitte des 19. Jahrhunderts wuchsen die Städte über ihre Mauern hinaus. Mit dem Entstehen der Bahnhöfe verloren die Wälle ihre Funktion und verschwanden allmählich. Auch Rostock dehnte sich ab 1850 nach Westen und Süden aus. Vor dem Steintor wuchsen anstelle von Gärten und Ackerbürgerhäusern Häuser zum Wohnen. Aus Feldwegen wurden Straßen. Schon bald zierten erste prächtige Villen die Neue Wallstraße. Mit der Eröffnung des Lloyd-Bahnhofs 1886 begann dann die Entwicklung einer Vorstadt aus bürgerlichen Villen und Wohnungen an breiten, großzügigen von Bäumen gesäumten Straßen und Plätzen. Um 1900 lebten in der neuen Steintor-Vorstadt bereits 6.970 Menschen in 784 Häusern. Aus dem Raum vor dem Steintor wurde das teuerste Viertel Rostocks.

Die Ausstellung des Kulturhistorischen Museums Rostock widmet sich erstmals der Vorstadt im Süden. Sie lädt ein zu einem Spaziergang durch die im Wachsen begriffenen Straßen. Historische Fotografien und Dokumente bilden den Hintergrund für eine Reise in die Gründerzeit um 1900. Geschichten und Erinnerungen von Bewohnern und Besuchern ergänzen den Blick auf das Leben in den Villen und Wohnungen Rostocker Bürger und lassen die Vorstadt lebendig werden.


Rostocks Feine Gesellschaft

Der Herrenklub 'Societät' 1794 bis 1934

28. Oktober 2016 - 26. Februar 2017

Einladungskarte zum 100. Stiftungsfest der "Societät", 1894

Die „Societät“ zu Rostock war als geselliger Verein des gehobenen Bürgertums eine der ältesten und maßgebenden bürgerlichen Vereinigungen der Stadt Rostock.

1794 hatten 87 der wohlhabendsten und einflussreichsten Männer Rostocks die Societät als „Verbindung gebildeter Männer zum geselligen Vergnügen und zur literarischen Unterhaltung“ gegründet. Bald schon baute sich dieser finanzstarke Verein sein eigenes Gesellschaftshaus. Hier spielte man täglich Billard und Karten, in Lesesälen stand eine reiche Bibliothek zur Verfügung, es wurde getrunken und gespeist.

Und ganz nebenbei konnte man hier in geselliger Atmosphäre manches Geschäft abschließen oder Einfluss auf die Stadtpolitik nehmen. Die regelmäßig veranstalteten Societäts-Bälle erlaubten ausnahmsweise auch den Damen der Gesellschaft den Zutritt und waren das Parkett bürgerlicher Eheanbahnung.

Die illustre Mitgliederliste der „Societät“ machte den Verein zu einem Machtzentrum der Rostocker „feinen Gesellschaft“.


Rudolf Bartels (1872-1943).

Einfach und nur schön

Rudolf Bartels, Laternenkinder I, 1905

24. Juni bis 02. Oktober 2016

Licht und Farbe faszinieren den Maler Rudolf Bartels über alles: blühende Bäume, strahlende Regenbogen, schillernde Seifenblasen und leuchtende Laternen verzaubern seine Bilder.

In der kleinstädtischen Idylle seines Geburtsortes Schwaan entdeckt Rudolf Bartels die befreiende Idee von einer Künstlerkolonie à la Barbizon. Die sommerliche Freiluftmalerei mit ihren einfachen Motiven weckt seine Leidenschaft. Sein künstlerisches Talent entfaltet sich auf der Großherzoglich Sächsischen Kunstschule in Weimar. Naturalismus und französischer Impressionismus hinterlassen Spuren. Zurück in der Schwaaner Künstlerkolonie entwickelt er seinen Stil mit flächigem Pinselduktus und kraftvollen Farben. Das Schwaaner Museum zeigt in seiner Ausstellung dieses spannungsvolle frühe Schaffen.

In der Hafenstadt Rostock lebt und malt Rudolf Bartels ab 1917. Dieser Schaffensperiode und den dramatischen Lebensumständen widmet sich die Ausstellung im Kulturhistorischen Museum Rostock. Bildserien mit immer wiederkehrenden Motiven stehen im Fokus. Wie bei der Serie „Blühende Bäume“ wird vor allem die unbändige Lust am Experimentieren sichtbar. Idyllische Landschaften und gegenständliche Motive nähern sich innerhalb der Serien mit jedem weiteren Pinselstrich der aufregenden Welt des Expressionismus.

Rudolf Bartels künstlerisches Schaffen entfaltet sich innerhalb der avantgardistischen Tendenzen der Kunst vom 19. zum 20. Jahrhundert. Allen Widrigkeiten des Lebens und der Zeit trotzend, nur seiner Kunst verpflichtet, entwickelt er eine eigenständige Position in der Klassischen Moderne: Raffinierte Farbenpracht gesteigert zu ungetrübter Sinnenfreude.

Ein Schatz der Wissen schafft

150 Jahre Naturhistorische Landessammlungen, Müritzeum Waren (Müritz)

20.05.2016 bis 24.7.2016

Im Jahr 1866 wurde in Waren (Müritz) das „von Maltzan`sche Naturhistorische Museum für Mecklenburg“ gegründet. In 150 Jahren entstanden bedeutende naturhistorische Sammlungen. Das besondere Jubiläum ist Anlass für eine Sonderausstellung, die im Kulturhistorischen Museum Rostock zu Gast ist. Beginnend mit den Anfängen naturwissenschaftlicher Sammlungs- und Forschungstätigkeit in Mecklenburg und Vorpommern wird dargestellt, welche Entwicklungen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zur Gründung des Naturhistorischen Museums in Mecklenburg führten. Mit informativen Texten, interessanten Fotos und zahlreichen Sammlungsstücken wird die Geschichte der Sammlungen erzählt und ihr besonderer Wert für die naturwissenschaftliche Forschung dargestellt. Ein weiterer Schwerpunkt der Ausstellung betrifft das Wie, Was und Warum naturwissenschaftlicher Sammlungstätigkeit.


BürgerBauten.GlaubensBurgen - Rostocks vier Pfarrkirchen

11.03.2016.-05.06.2016

St. Jacobikirche vor 1896

Rostock besitzt mit seinen vier historischen Pfarrkirchen eine beeindruckende und von anderen Städten an der Ostseeküste nicht erreichte Zahl von Kirchen. St. Petri, St. Nikolai, St. Marien und St. Jakobi prägten nicht nur mit ihren hohen Türmen und gewaltigen Kirchenschiffen die Silhouette der Stadt, sondern waren Zentren für Rostock und seine Bürger. Sie waren Orte des Gebetes, der Predigt und des Gottesdienstes, Versammlungsort für die Gemeinschaft, dienten als Begräbnisstätten der Memoria und waren Orte der Repräsentation. Die von Bürgern gebauten Gottesburgen waren neben dem Rathaus das Zentrum der Stadt. Die Ausstellung beschreibt anhand von ausgewählten eindrucksvollen Objekten, Modellen und Fotografien die Rolle dieser Kirchen für die mittelalterliche und frühneuzeitliche Stadt.

Heute ist eine der Kirchen, St. Jakobi in der Rostocker Neustadt, durch Krieg und Abriss verloren. Mit der Leerstelle und dem Ort inmitten der Stadt, der heute an die Kirche erinnert, haben sich Studenten der Hochschule Wismar beschäftigt. Ihre Arbeitsergebnisse zum Jakobikirchplatz bilden den zweiten Teil der Ausstellung.


Das Stillleben und die Entdeckung der Welt

2. Oktober 2015 bis 31. Januar 2016

Als Wunder des Barock erschienen Stillleben von natürlicher Schönheit. Ein Talent der neuen Kunstgattung entfaltete sich in Amsterdam: Rachel Ruysch.

In der Republik der Vereinigten Niederlande wurde sie 1701 als erste Frau in eine Malergilde aufgenommen. Kurfürst Johann von der Pfalz ernannte sie zur Hofmalerin. Die schon zu Lebzeiten der holländischen Künstlerin äußerst wertvollen Stillleben gelangten in die Museen der Welt: Amsterdam, Brüssel, Florenz, New York oder auch Melbourne. Eines der ca. einhundert von Rachel Ruysch signierten Stillleben befindet sich in Rostock – ein Wunder?


ROSTOCK GESCHÄFTIG

Stadtbildfotografie des 19. und 20. Jahrhunderts - Ein Schaufensterbummel

5. Juni 2015 - 13. September 2015

Die Ausstellung unternimmt einen foto-historischen Schaufensterbummel durch das alte Rostock.

Stadtbildfotografien des 19. und 20. Jahrhunderts zeigen Rostocker Ladeninhaber stolz vor ihren Geschäften posierend oder in wirtschaftlichen Nöten, Kunden schlendernd zwischen Modeateliers und Kolonialwarenhandlungen oder Schlange stehend in Zeiten des Mangels. Unter die Lupe genommen eröffnen die Fotografien einen Blick hinein in die mehr oder weniger gefüllten Schaufenster einer geschäftigen Handelsstadt, auf die Waren ihrer Marktstände und die Slogans ihrer Werbetafeln.

Diese Nahaufnahmen des Rostocker Stadtbildes aus mehr als 100 Jahren zeichnen dabei ein lebhaftes und detailreiches wirtschafts- und alltagsgeschichtliches Abbild der Hansestadt.

Unter dem Titel „ROSTOCK GESCHÄFTIG“ folgt das Kulturhistorische Museum Rostock dem Wunsch zahlreicher Besucher nach einem zweiten Teil der erfolgreichen Ausstellung „Auf offener Straße“.


Egon Tschirch – Illustrator vom Kaiserreich bis in die wilden Zwanziger

Foto von Egon Tschirch, 1918

17. April bis 26. Juli 2015

Von der akademischen Historienmalerei im Kaiserreich bis zur avantgardistischen Grafik in den wilden 20er Jahren reicht das stilistische Spektrum des Rostocker Künstlers Egon Tschirch. Noch auf der Suche nach einem eigenen Stil, spielt sein Schaffen zwischen Kunst und Kommerz – die ungeliebte „Brotkunst“ – eine tragende Rolle. Von Karikaturen bis zu Buchillustrationen, von Produkt-Signets bis zu Plakaten öffnet sich ein Panorama der Rostocker Kultur im beginnenden 20. Jahrhundert. Die Tradition der Hansestadt und die Sehnsucht nach der weiten Welt spiegeln sich in dem facettenreichen Kunstschaffen wieder.

Das Kulturhistorische Museum Rostock besitzt heute, dank der großzügigen Schenkung des Neffen des Künstlers, Wolfgang Adler, die umfangreichste Sammlung von Kunstwerken Egon Tschirchs. 325 Objekte zeugen sowohl von dem bildnerischen als auch dem schriftstellerischen Schaffen: Gemälde, Zeichnungen, Buchillustrationen und Plakate genauso wie Zeitungsartikel, Lieder, Gedichte und Bühnenstücke. Ein besonderer Schatz ist ein Album mit persönlichen Fotos.

Mit der Kabinettsausstellung möchte sich das Kulturhistorische Museum Rostock bei dem 88jährigen Jubilar Wolfgang Adler ganz herzlich bedanken. Zugleich stellt die Präsentation von grafischen Werken aus seiner Schenkung und einer Biografie mit privaten Fotos eine neue Annäherung an eine vielschichtige Künstlerpersönlichkeit in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts dar. Der Akzent liegt dabei auf weniger beleuchteten Facetten im Schaffen Egon Tschirchs.


PRÄCHTIG VERMESSEN. Mecklenburg auf Karten 1600 bis 1800

6. Februar bis 17. Mai 2015

Landkarten werden heute täglich und vielfältig genutzt. Sie dienen der privaten Orientierung, sind Hilfsmittel für Verwaltung, Wirtschaft und wissenschaftliche Forschung. Sie begleiten uns jederzeit und allerorten. Sie sind unverzichtbarer Bestandteil der Informationskultur. Wir verwenden Karten, um uns zu orientieren. Dabei nutzen wir wie selbstverständlich elektronisch weltweit verfügbare, stets aktuelle Informationen. Ortungs- und Positionierungssysteme sind in der Lage, jederzeit den Standort anzuzeigen, den Weg zu weisen und die benötigte Zeit zu berechnen.

Auch die Menschen in der Vergangenheit nutzten Landkarten. Obwohl diese nach dem Ende des Mittelalters, mit der Entwicklung von Vermessungstechnik und Kartografie von handgezeichneten, oft geheim gehaltenen Einzelstücken zu immer genaueren, durch den Druck leichter zu reproduzierenden und weiter als je zuvor verbreiteten Medien wurden, blieb ihre Nutzung bestimmten Personengruppen vorbehalten.

Alte Landkarten zeigen das Land in seiner historischen Gestalt, spiegeln die Vorstellungen der Menschen über Lage, Ausdehnung und Gestalt von Gebieten und Landschaftsräumen wieder und verdeutlichen die Zunahme des geografischen Wissens.

Bis heute faszinieren sie wegen ihres Alters, des oft aufwändigen Druckes, wegen ihrer Seltenheit und der Schönheit der Darstellungen und Dekorationen. Sie dokumentieren die Veränderungen der Länder und Landschaften durch Besiedlung, Verkehr, Wirtschaft und Politik.

Wir wollen wissen, wie unsere engere und weitere Lebensumwelt vor Jahrzehnten und Jahrhunderten ausgesehen hat, versuchen, uns in alten Karten zu verorten und prüfen die Übereinstimmung der immer präziser werdenden historischen Darstellungen mit der Wirklichkeit. Nicht nur als Zeugnisse der Entwicklung von Vermessung und Kartografie, des Status von Wissenschaft und Technik, sondern auch als Denkmäler der Landes- und Regionalgeschichte werden sie von Wissenschaftlern und privaten Sammlern geschätzt.