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  • Kulturhistorisches Museum Rostock

  • Kloster zum Heiligen Kreuz, Eingang

Rostock. 1200 bis 1850

Dauerausstellung zur Rostocker Stadtgeschichte im Kulturhistorischen Museum Rostock wird am 24. Juni 2021 eröffnet.

Gesellenbrief des Fleischhauers Johann Joachim Krumbiegel

55.000 Besucherinnen und Besucher haben die große Ausstellung zum Stadtjubiläum 2018 „Rostock. Jetzt 800“ im Kulturhistorischen Museum Rostock gesehen. Nun steht die Dauerausstellung zur Entwicklung unserer Stadt kurz vor ihrer Vollendung. Am 24. Juni 2021 soll sie für Besucherinnen und Besucher des Museums in der Innenstadt eröffnet werden.

Historische Hansestadt an der Warnow, Handwerkerstadt, Industriestadt, Sitz einer alten Universität und Mittelpunkt eines starken Bürgertums in der Vergangenheit. Modernes Zentrum an der südlichen Ostsee in der Gegenwart. Schlagworte, was Rostock war und ist, gab und gibt es viele. Die Ausstellung schaut hinter die Kulissen der Geschichte der Stadt und ihrer Bürger zwischen 1200 und 1850. Sie fragt, wovon sie lebten, wer sie regierte, woran sie glaubten, wo sie wohnten; fragt, was sie prägte. Zu diesen und anderen Themen suchen wir Antworten, um zu beschreiben, was Rostock ist.

Die Ausstellung lädt ein auf 650 Jahre der Rostocker Entwicklung. Die Ausstellungsstücke erzählen von politischen Kämpfen und kulturellen Umbrüchen, vom Leben der Armen und Reichen, von Blütezeiten sowie von dunklen Kapiteln der Rostocker Stadtgeschichte.

Sie beginnt mit dem Blick auf die mittelalterliche Stadt, schaut auf die Bewohnerinnen und Bewohner und ihre Häuser, zeigt die Rolle Rostocks im mittelalterlichen Handelsbündnis der Hanse, berichtet über die Konflikte in der Stadt und den langwierigen Streit mit den Herzögen. Sie spürt den Handwerkern nach. Einen eigenen Abschnitt erhalten 300 Jahre Geschichte der Familie Detharding. Im 19. Jahrhundert geht es um den Butterkrieg, die Franzosenzeit, den ersten Rostocker Ehrenbürger Blücher, die Revolution und um zwei erfolgreiche Rostocker, den Arzt Johann Wilhelm Lesenberg und den Unternehmer Ernst Brockelmann.

Der Bogen der Ausstellung endet an dem Tag im Jahr 1850, als der erste Eisenbahnzug unsere Stadt erreichte.

Die Ausstellung richtet sich an Besucherinnen und Besucher aller Altersgruppen und ist auch für Kinder und Jugendliche oder Familien der Rahmen, der Geschichte nachzuspüren: mit Modellen, Filmen, einem spielerischen Kinderrundgang durch Rostocks Geschichte und vielem mehr.

09.04.2021

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag
10.00 bis 18.00 Uhr 

Eintritt frei