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CHRISTIAN ROHLFS (1849–1938). Fall der Fälle.

Sonderausstellung vom 9. Juni – 24. September 2017

Christian Rohlfs, Birken am Gartenzaun, 1902

Farbenprächtige Gemälde und Grafiken des facettenreichen Künstlers Christian Rohlfs eröffnen eine außergewöhnliche Ausstellungsserie mit hochkarätigen Meisterwerken von Lyonel Feininger, Oskar Schlemmer, Rudolf Belling, Max Pechstein, Erich Heckel, Ernst Barlach und anderen deutschen Künstlern. Die einzelnen Ausstellungen widmen sich den Schicksalen einzelner Künstler oder Künstlergruppen und dem dubiosen Weg ihrer verfemten Kunst nach Rostock.

Um 1900 brachen avantgardistische Künstler in ganz Europa mit der traditionellen Kunst und schufen die Klassische Moderne – Christian Rohlfs war einer von diesen „eigenartigen“ Individualisten.

Mit dem Fall eines schleswig-holsteinischen Naturburschen vom Apfelbaum begann der märchenhaft anmutende Aufstieg zum Mitglied der Preußischen Akademie der Künste.

Mit dem traditionellen Repertoire von Formen und Farben erntete er erste Lorbeeren. Auf denen ruhte er sich nicht aus. Nie enden wollende Experimente prägten seine stilistische Entwicklung über Impressionismus zum Expressionismus. Die Zeit war aus den Fugen und er verdichtete sein Inneres zu symbolischen Zeichen. Die ungebändigte Naturverbundenheit bricht in seinem Spätwerk wieder hervor: Rohlfs‘ ganz eigener lyrischer Expressionismus betört mit farbintensiven Blumenbildern.

Kuratorin: Susanne Knuth

01.06.2017

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag
10.00 bis 18.00 Uhr 

Eintritt frei